Gleichberechtigt im Verkehr

 
Foto: OV Nordstadt

Barrierefreier ÖPNV

(Ab) Der barrierefreie Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist uns eine Herzensangelegenheit. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist ein zentraler Faktor für die Lebensqualität in Hannover. Insbesondere Menschen mit Einschränkungen ist die Teilhabe am ÖPNV wichtig, aber auch ältere Menschen und Familien mit kleineren Kindern profitieren von ebenerdigen Einstiegen. Viele Haltestellen der Stadtbahn sind bereits heute barrierefrei ausgebaut. Die Haltestelle Hainhölzer Markt ist fertiggestellt und die Haltestelle Krepenstraße befindet sich derzeit im Umbau. Der letzte noch nicht barrierefrei erreichbare Einstiegspunkt im Stadtbezirk ist Bahnhof Nordstadt. Eine Umrüstung dieser Haltestelle ist aufgrund der Lage auf einer Hochbrücke schwieriger, so dass eine Lösung zum Umbau noch entwickelt werden muss. Wir sprechen uns ausdrücklich für den Erhalt der Haltestelle an dieser Stelle aus, um den Nordstadtbahnhof frei erreichbar zu halten. Ein weiterer wichtiger Beitrag zur Mobilität mit feinmaschigem ÖPNV-Netz wird von Bussen geleistet. Wir werden uns hier aktiv in die attraktive Gestaltung von Verkehrsplänen einmischen. Im Rahmen von Straßenmodernisierung soll die Qualität von Bushaltestellen im Blick behalten und stetig verbessert werden. Haltestellen müssen ebenfalls möglichst barrierefrei und einfach erreichbar sein, die Querung der Straße muss möglich sein und diese sollen übersichtlich, hell und ansprechend gestaltet werden.

 
 
Foto: OV Nordstadt

Gleichberechtigt im Verkehr

(Ab) Der Verkehr in einer aktiven und lebendigen Stadt wie Hannover ist ständig im Wandel. Durch Neuerschließung von Wohn- und Gewerbegebieten verändern sich Verkehrsströme stetig. Dies macht die Anpassung der Verkehrsführung durch geeignete Maßnahmen notwendig. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Weidendamm mit der Umgestaltung des alten Hauptgüterbahnhofs und diverser anderer baulicher Maßnahmen, die es straßenbaulich zu begleiten gilt. Oberste Priorität bei der Gestaltung von Rad- und Fußwegen, sowie Straßenquerungen hat die Sicherung von Schulwegen.

Die SPD steht für ein attraktives Angebot an Rad- und Fußwegen, um vor allem die Nutzung des Autos auf kurzen Wegstrecken weiter zu reduzieren. Das Radwegekonzept in der Region Hannover werden wir weiterverfolgen und im geeigneten Zeitrahmen die vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzen. Verkehrsberuhigung kann ein wichtiges Instrument sein, um die Lebensqualität in Wohngebieten zu erhöhen. Diese muss dabei stets mit Augenmaß und in Abstimmung mit den Anwohnern erfolgen. Bei all diesen Maßnahmen ist jedoch ein sinnvoller Ausgleich aller Interessen im Blick zu behalten. Die SPD steht für die Sicherstellung einer sinnvollen Erreichbarkeit von Wohnungen mit dem PKW, um insbesondere Berufspendler zu entlasten. Kostenfreies wohnortnahes Parken muss möglich bleiben. Kostenpflichtige Parkhäuser und Unterstellplätze in Tiefgaragen sind zusätzliche Angebote, dürfen aber nicht zwingend sein.